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Externe Evaluation im Team EVIT -Abschlussbericht 2006-

Schule: Gymnasium Altenholz
in: Altenholz
Schulbesuch am: 27./28. November 2006
EVIT-Team:
Dr. Kai Niemann (MBF)
Maren Becker (IQSH)
OStD Michael Höpner
Datum: 15.12.2006

1) Einleitung
2) Schulischer Kontext
3) Daten und Fakten der Schule
4) Qualitätsprofil der Schule: Bewertung der EVIT-Indikatoren
5) Erläuterungen zu allen Qualitätsbereichen I Bildungsprozesse
- Bildungsprozess
- Schulische Effekte
- Lern- und Arbeitsbedingungen
- Leitung der Schule
- Qualitätsmanagement
- Kooperation
6) Konsequenzen aus dem EVIT-Besuch


1. Einleitung

Der EVIT-Bericht will gewährleisten, dass die Schule Rechenschaft ablegen kann über die geleistete Arbeit und gezielte Impulse für ihre weitere Entwicklung erhält.

Der Abschlussbericht des EVIT-Teams bezieht sich auf einen begrenzten Zeitraum und stützt sich auf die bereits vorhandenen Dokumente und die für die Evaluation erhobenen Daten, auf das Schulprogramm und die im Rahmen des Schulbesuchs gewonnenen Er­gebnisse.

Der Bericht bildet die Eindrücke und Beobachtungsergebnisse des EVIT-Teams hinsicht­lich der Stärken, Defizite und des Entwicklungsbedarfs der Schule ab und beinhaltet dar­über hinaus Empfehlungen für die Weiterentwicklung. Ergänzend zum EVIT-Team hat Herr Wolfgang Baier (MBF) am EVIT-Besuch teilgenommen.
Dieser Abschlussbericht basiert auf

  • den Schuldaten und dem Schulprogramm sowie weiteren, von der Schule vorgelegten Daten aus der schulischen Arbeit
  • den Ergebnissen der standardisierten EVIT-Fragebögen für Lehrkräfte, Schüler und Eltern
  • den Ergebnissen des Schulbesuchs des EVIT-Teams am 27./28. November 2006 so­wie den Ergebnissen des Gebäuderundgangs am 27. November 2006.

Der Schulbesuch umfasste

  • vom EVIT-Team ausgewählte Unterrichtsbesuche und
  • von der Schule vorgeschlagene Unterrichtsbesuche und Besuche in besonderen Maßnahmen

sowie Gespräche mit

  • der Schulleitung
  • dem Personalrat und der Gleichstellungsbeauftragten
  • Vertreter/innen der Schülerschaft
  • Elternvertretern
  • dem Hausmeister, den Sekretärinnen sowie Vertreterinnen des Reinigungsperso­nals
  • der Vertreterin des Schulträgers

Ablauf der beiden EVIT-Besuchstage:

Montag 27.11.2006

Stunde
Klassen Lehrkräfte
7.15 – 7.25 Kurze Dienstbesprechung im Lehrerzimmer

alle
1. Stunde: 7.30 – 8.15 Unterricht bei offenen Türen: Rundgang des gesamten EVIT-Teams ggf. alle ggf. alle
2. Stunde: 8.20 – 09.05
Austausch über erste Eindrücke des EVIT-Teams
3. Stunde: 9.20 – 10.05

Unterricht bei offenen Türen: Rundgang der einzelnen Mitglieder des EVIT-Teams
ggf. alle ggf. alle
4. Stunde: 10.10 – 10.55
5. Stunde: 11.10 – 11.55
6. Stunde: 12.00 – 12.45
Gespräch mit den Sekretärinnen, dem Hausmeister und dem Reinigungspersonal
12.45 – 14.00
Mittagspause
14.00 – 15.00
15.00 – 15.45
15.45 – 16.30
16.30 – 17.15
Rundgang und Gespräch mit Frau Weit vom SchulträgerGespräch mit den Schülerinnen und Schülern (ca. 5 Personen)Gespräch mit den Vertretern des Kollegiums (ca. 5 Personen)Gespräch mit den Elternvertretern (ca. 5 Personen)

 

Dienstag 28.11.2006


Stunde Fach Klassen Lehrkräfte parallel dazu
1. Stunde: 7.30 – 8.15 Kunst: Bildbearbeitung am Computer 5. Bie
Unterricht bei offenen Türen:
Rundgang der einzelnen Mitglieder des EVIT-Teams
2. Stunde: 8.20 – 09.05
Physik-Fachtag: Bau eines Elektromotors 8.+ Lk 13.Jg. Dp
3. Stunde: 9.20 – 10.05
Englisch: Advanced English Learners 7. Sc
4. Stunde: 10.10 – 10.55
Sport: Sportklettern 6. Na
5. Stunde: 11.10 – 11.55
Pädagogik-Ausbildung L.i.A.s By
6. Stunde: 12.00 – 12.45
Spanisch: Anfangsunterricht 11. Nie
12.45 – 14.00
Mittagspause

14.00 – 14.45
14.45 – 15.30
15.30 – 16.00

16.00 – 17.00
17.00 – 17.30
17.30 – 18.00

Gespräch mit den Fachvor-sitzenden und mit AG-Leitern:M Phy Ch Bio InfD E L F SpanG Ek Wipo / Ku Mus Sport /Rel Phil Gespräch mit der SchulleitungBesprechung des EVIT-TeamsAusklang: prozessorientierter Austausch mit dem EVIT-Ausschuss und Interessierten


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2. Schulischer Kontext

Das Gymnasium in Altenholz ist ein vierzügiges Gymnasium am nördlichen Stadtrand von Kiel. Sein Einzugsgebiet umfasst Altenholz und die umliegenden Gemeinden, teilweise auch die nördlichen Stadtteile von Kiel. Die Schülerinnen und Schüler kommen aus insge­samt 18 Gemeinden, 43 % wohnen in Altenholz. Die Schule liegt in einer Region mit sehr positiven Strukturmerkmalen ohne soziale Brennpunkte.

Das Kollegium der Schule befindet sich im Umbruch hinsichtlich der Altersverteilung. Es gibt inzwischen viele junge Lehrkräfte, andererseits kommt bereits ein Drittel des Kolle­giums in den Genuss der Altersermäßigung und leistet keine Vorgriffsstunde mehr bzw. bekommt die Vorgriffsstunde bereits zurückerstattet. Dadurch liegt die Unterrichtsversor­gung der Schule leicht unter dem Landesdurchschnitt.

Die Schule ist den vergangenen fünf Jahren einem vollständigen Renovierungsprozess unterzogen worden. Dadurch befinden sich das Schulgebäude und die Ausstattung in fast allen Bereichen auf dem neuesten Stand.

In der als Offene Ganztagsschule mit einer Cafeteria ausgestatteten Schule wird den Schülerinnen und Schülern von einem Team aus über 100 Eltern täglich ein Mittagessen angeboten. Neben dem Ganztagsbetrieb für die Klassenstufen 5 und 6 sind als Schwer­punkte der Schule ein bilingualer Erdkundeunterricht ab Klasse 7 und Vorkurse in Englisch für die Klassen 5 und 6 zu nennen.

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3. Daten und Fakten der Schule

Die Schule wird im Schuljahr 2006/07 von 442 Schülerinnen und 400 Schülern besucht (Gesamtzahl 842), darunter sind zehn ausländische Kinder.

Die durchschnittliche Klassengröße liegt in der Sekundarstufe I bei 26,0 und damit unter dem Landesdurchschnitt.

Der Unterrichtsausfall lag im Zeitraum vom Januar bis November 2006 mit 2,29 % unter dem Landesdurchschnitt der Gymnasien von 2,94 % in diesem Zeitraum.

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4. Qualitätsprofil der Schule: Bewertung der EVIT-Indikatoren

I Bildungsprozesse Trifft voll zu Trifft überwiegendzu Trifft kaum zu Trifft nicht zu KeineBewertung möglich
1 Die Unterrichtsziele und -inhalte sind an den Lehrplänen orientiert.
X



Die in den Lehrplänen verbindlich vorgegebenen Themen stehen im Mittelpunkt des Unterrichts. Sie werden situationsgerecht sowohl im fachbezogenen als auch fächerübergreifenden Unterricht behandelt. Die Unterrichtsziele und -inhalte sind konsequent auf die in den Lehrplänen beschriebenen Aspekte der Lernkompetenz (Sach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz) ausgerichtet.
2 Der Unterricht ist klar strukturiert. X




Der Unterricht ist an klar erkennbaren Zielen ausgerichtet. Darauf abgestimmte Inhalte und Methoden sind erkennbar. Schüler und Schülerinnen arbeiten an eindeutig formulierten Aufgaben und nach erkennbaren Arbeitsregeln.
3 Die Lernarrangements sind geeignet, die Eigenaktivität der Schüler/innen und deren Übernahme von Verantwortung für ihren Lernprozess zu fördern.
X



Die Unterrichtsgestaltung (Methoden, Aufgabenstellungen, Materialien, Sozialformen, Lernkontrollen) ist darauf ausgerichtet, dass Schülerinnen und Schüler Verantwortung für ihren Lernprozess übernehmen.
4 Neue Medien und das Internet werden im Unterricht genutzt, um Lernprozesse anzuregen und zu unterstützen.
X



Im Unterricht werden IT-Medien und das Internet in lernförderlicher Weise genutzt.
5 Die Kriterien für die Bewertung von Unterrichtsbeiträgen und Klassenarbeiten/Klausuren sind für Lehrkräfte, Schüler/innen und Eltern transparent.
X



An der Schule werden geeignete Maßnahmen ergriffen, um die Kriterien für die Bewertung von Unterrichtsbeiträgen und Klassenarbeiten/ Klausuren festzulegen und alle Beteiligten regelmäßig darüber zu informieren.
6 Leistungsschwächere Schüler/innen werden erkannt und in besonderer Weise gefördert.

X


Durch geeignete diagnostische Verfahren (Schülerleistungstests, Vergleichsarbeiten) wird der Förderbedarf leistungsschwächerer Schülerinnen und Schüler ermittelt. Diese Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen eines Konzepts (Lernpläne) sowohl durch Binnendifferenzierung im Unterricht als auch durch spezielle Angebote gefördert.
7 Leistungsstärkere Schüler/innen werden erkannt und in besonderer Weise gefördert. X




Durch geeignete diagnostische Verfahren (Schülerleistungstests, Vergleichsarbeiten) wird der Förderbedarf leistungsstärkerer Schülerinnen und Schüler ermittelt. Diese Schülerinnen und Schüler werden im Rahmen eines Konzepts (Lernpläne) sowohl durch Binnendifferenzierung im Unterricht als auch durch spezielle Angebote gefördert.
8 Geschlechtsspezifische Aspekte werden bei der Unterrichtsgestaltung berücksichtigt.



X

Die Unterrichtsgestaltung (Inhalte, Methoden, Aufgabenstellungen, Materialien, Sozialformen) ist darauf ausgerichtet, dass geschlechtsspezifische Aspekte berücksichtigt werden.
9 Die an Schule Beteiligten beachten vereinbarte Verhaltensregeln für den Umgang miteinander. X




An der Schule werden geeignete Maßnahmen ergriffen, um Verhaltensregeln zu vereinbaren und für deren Einhaltung zu sorgen.
10 An der Schule werden geeignete Maßnahmen gegen den Konsum von Drogen ergriffen. X



  Es gib an der Schule ein abgestimmtes Konzept zum Erkennen von Drogenproblemen mit geeigneten Maßnahmen zur Prävention und Intervention.

 

II Schulische Effekte 98-100% der Schüler 95-97 % der Schüler 85-94 % der Schüler unter85 % der Schüler Keine Bewertung möglich
11 Die Schüler/innen verlassen die Schule mit einem Schulabschluss. X




Die Schule weist die Zahlen durch die Schulstatistik der letzten 3 Jahre nach.
12 Die Schüler/innen der Schule erreichen das Klassenziel. X




Die Schule weist die Zahlen durch die Schulstatistik der letzten 3 Jahre nach.
  noch II Schulische Effekte 95-100% der Schüler 75-94% der Schüler 50-74% der Schüler Unter 50% der Schüler KeineBewertungmöglich
13 In den zentralen Abschlussarbeiten erzielen die Schülerinnen und Schüler mindestens durchschnittliche Ergebnisse.



X

Die Schule weist die Zahlen durch die Schulstatistik nach Möglichkeit für 3 Jahre nach.
14 Die Ergebnisse der Vergleichsarbeiten im Fach Deutsch entsprechen mindestens dem Landesdurchschnitt der Schulart.



X

Die Schule weist die Zahlen durch die Schulstatistik nach Möglichkeit für 3 Jahre nach.
15 Die Ergebnisse der Vergleichsarbeiten im Fach Mathematik entsprechen mindestens dem Landesdurchschnitt der Schulart.



X

Die Schule weist die Zahlen durch die Schulstatistik nach Möglichkeit für 3 Jahre nach.
16 Die Ergebnisse der Vergleichsarbeiten in der ersten Fremdsprache entsprechen mindestens dem Landesdurchschnitt der Schulart.



X

Die Schule weist die Zahlen durch die Schulstatistik nach Möglichkeit für 3 Jahre nach.
  noch II Schulische Effekte Trifft voll zu Trifftüberwiegendzu Trifftkaum zu Trifft nicht zu KeineBewertungmöglich
17 Schüler/innen bearbeiten Aufgaben- und Problemstellungen eigenständig und tragen ihre Arbeitsergebnisse vor.
X



Die Schülerinnen und Schüler tragen ihre Arbeitsergebnisse verständlich vor. Die Schülerinnen und Schüler versuchen, Lösungen zunächst ohne die Hilfe der Lehrkraft zu finden, bringen eigene Ideen zum Thema ein und gehen individuellen Arbeitsaufgaben nach.
18 Die Schülerinnen und Schüler arbeiten konstruktiv miteinander. X




Die Schülerinnen und Schüler verfügen über ein hohes Maß an kooperativer Kompetenz und setzen diese insbesondere zur konstruktiven Lösung von Aufgaben innerhalb des Unterrichts ein.
19 Konflikte werden gewaltfrei gelöst. X




Die Schülerinnen und Schüler verfügen über ein hohes Maß an sozialer Kompetenz und setzen diese insbesondere zur gewaltfreien Lösung von Konflikten im Schulleben ein.
20 Es gibt ein vielfältiges Schulleben. X




Über den Unterricht hinaus finden regelmäßig Veranstaltungen und Projekte (Arbeitsgemeinschaften, Schulfeste, Aufführungen, Wettbewerbe) statt.
   noch II Schulische Effekte 75-100% der
Befragten
50-74% der Befragten 25-49% der Befragten unter 25 % der
Befragten
Keine Bewertung möglich
21 Die Schülerinnen und Schüler sind mit der Schule zufrieden. X



22 Die Eltern sind mit der Schule zufrieden. X



23 Die Lehrkräfte sind mit der Schule zufrieden. X



24 Andere Einrichtungen sind mit der Schule zufrieden.



X

 

III Lern- und Arbeitsbedingungen Trifftvoll zu Trifft überwiegendzu Trifftkaum zu Trifftnicht zu Keine Bewertung möglich
25 Die Klassen-, Kurs- und Fachräume sind lernförderlich eingerichtet. X




Die Einrichtung der schulischen Räume berücksichtigt das Alter der Schülerinnen und Schüler; die Räume fördern durch ihre Gestaltung und Ausstattung eine Methodenvielfalt beim Lernen sowie ein Sich-Wohlfühlen der Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte.
26 Lehrerzimmer sind aufgabengerecht eingerichtet. X




Lehrerzimmer bieten allen Lehrkräften die Möglichkeit, sich in entspannender und ansprechender Atmosphäre zu erholen, informieren, kommunizieren, Arbeiten zu erledigen sowie persönliche Unterlagen zu deponieren.
27 Die Schule verfügt über eine sachgerechte Medien- und Computerausstattung. X




Die Computer- und Medienausstattung ist zeitgemäß und besteht – soweit nötig – aus einheitlichen Geräten. Computer und Internetzugang sowie Medien für Eigenlernzeiten stehen allen Schülerinnen und Schülern zur Verfügung.
28 Schulgebäude und Einrichtungen befinden sich in gutem und gepflegtem Zustand. X




Der bauliche Zustand der Schule ist ohne nennenswerte Mängel.
29 Schulhof und Aufenthaltsräume ermöglichen sowohl aktive als auch erholsame Pausen. X




Schulhof und Aufenthaltsräume geben Schülerinnen und Schülern während der Pausen Gelegenheiten zu Erholung, Rückzug, Aktivität und Begegnung; Flächen und Räume sind gepflegt sowie ansprechend und vielfältig gestaltet.

 

IV Die Leitung der Schule Trifft voll zu Trifftüberwiegendzu Trifft kaum zu Trifft nicht zu KeineBewertung möglich
30 Die Aufgaben von Schulleiter/in, anderen Führungskräften und Gleichstellungsbeauftragter sind klar geregelt und transparent. X




Die arbeitsteiligen schulinternen Aufgabenbereiche sind für alle Führungskräfte und die Gleichstellungsbeauftragte konkret benannt und schriftlich dokumentiert; sie weisen die Verantwortlichkeit der/des jeweiligen Stelleninhaberin /-inhabers klar aus.
31 Die Unterrichtsorganisation ist wirksam geregelt. X




Um den Auftrag der Schule zu erfüllen sind wesentliche unterrichtsorganisatorische Maßnahmen klar und wirksam geregelt: Einsatz von Lehrkräften, Stundenplangestaltung und Vertretungsmanagement, Vermeidung von Unterrichtsausfall
32 Die Führungskräfte ermöglichen die Übernahme von Verantwortung. X




Die Führungskräfte sorgen durch geeignete Maßnahmen dafür, dass das Kollegium angemessen in Entscheidungsprozesse einbezogen wird und Verantwortung für die schulischen Aufgaben (insbesondere Umsetzung von Beschlüssen) übernimmt.
33 Schulleiter/in und andere Führungskräfte stellen sicher, dass Entscheidungen getroffen, eingehalten und ggf. korrigiert werden. X




Die Führungskräfte sorgen dafür, dass Entscheidungen getroffen und die vereinbarten Maßnahmen zielorientiert und konstruktiv umgesetzt werden. Deren Wirksamkeit wird regelmäßig überprüft.
34 In der Schule existiert ein funktionierender Informationsfluss zwischen Führungskräften, Kollegium und den übrigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. X




In der Schule existiert als wirksames Mittel zur Kommunikation, Kooperation und Analyse ein übersichtliches Informationssystem mit einem Jahresterminplan.
35 Die Führungskräfte gewährleisten eine zielführende Sitzungsleitung von Konferenzen. X




Die Führungskräfte sorgen dafür, dass durch effiziente Arbeitsverfahren und eine stringente Sitzungsleitung die für Unterricht und Schule relevanten Fragen und Probleme bearbeitet und wirksame Lösungen gefunden werden.
36 Die Personalentwicklung ist auf die Entwicklungsziele der Schule ausgerichtet. X




Die Personalentwicklung berücksichtigt den besonderen Auftrag der Schule; sie fördert vor diesem Hintergrund die jeweilige berufliche Entwicklung der Lehrkräfte zu deren optimale Aufgabenerfüllung. PE-Instrumente wie das Mitarbeitergespräch und die Führungskräfterückmeldung werden regelmäßig genutzt.

 

V Qualitätsmanagement Trifftvoll zu Trifftüberwiegendzu Trifftkaum zu Trifftnicht zu KeineBewertungmöglich
37 Es wird nach einem beschlossenen Schulprogramm gearbeitet. X




Ein schriftlich verfasstes und von der Schulkonferenz verabschiedetes Schulprogramm liegt als ständiges Arbeitsprogramm vor und ist das zentrale Instrument der Schulentwicklung und Qualitätssicherung. Es enthält pädagogische Ziele, Wege zu ihrer Umsetzung und Verfahren, das Erreichte zu überprüfen und auszuwerten.
38 Eine systematische Weiterentwicklung des Schulprogramms findet statt. X




Ein Gremium, das die Weiterführung der Schulprogrammarbeit organisiert, ist von der Schulkonferenz mit einem klaren Arbeitsauftrag versehen worden. In ihm sind die verschiedenen Gruppen vertreten. Die Verantwortlichkeiten sind klar geregelt. Die im Schulprogramm beschlossenen Entwicklungsvorhaben werden in regelmäßigen Abständen mit Hilfe geeigneter Instrumente evaluiert.
39 Die Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule wird auf der Arbeitsebene regelmäßig evaluiert und weiterentwickelt.

X


Bildungs- und Erziehungseffekte werden durch geeignete Verfahren (z. B. durch Parallelarbeiten ab Klasse 3, Auswertung schulischer Daten) regelmäßig festgestellt. Die Ergebnisse werden schulintern ausgewertet. Von den Konferenzen werden entsprechende Maßnahmen beschlossen und umgesetzt.
40 Die Schule arbeitet nach einem beschlossenen Ausbildungskonzept für die Lehrerausbildung. X




An der Schule liegt ein Ausbildungskonzept vor, das Ziele, Inhalte und Zuständigkeiten für die Ausbildung der Lehrkräfte in Ausbildung benennt.
41 Das Ausbildungskonzept wird systematisch evaluiert und weiterentwickelt. X




Ziele, Inhalte und Zuständigkeiten aus dem Ausbildungskonzept werden unter Einbeziehung der Lehrkräfte in Ausbildung evaluiert und das Ergebnis für eine systematische Weiterentwicklung genutzt.
42 An der Schule wird eine Feedbackkultur gefördert.
X



Auch außerhalb der dafür vorgesehenen Gremien gibt es vielfältige Möglichkeiten für Rückmeldungen, die von den Beteiligten genutzt werden.

 

VI Kooperation Trifftvoll zu Trifftüberwiegendzu Trifftkaum zu Trifftnicht zu KeineBewertungmöglich
43 Für die Vorbereitung wichtiger Entscheidungen werden an der Schule Arbeitsgruppen eingerichtet X




Zur Sicherung einer breiten Beteiligung und einer gründlichen Vorbereitung von wichtigen Entscheidungen werden Arbeitsgruppen eingerichtet
44 Die Lehrkräfte arbeiten intensiv zusammen.
X



Die Lehrkräfte nutzen insbesondere Fachkonferenzen oder andere Konferenzen, um die Qualität des Unterrichts weiter zu entwickeln. Es gibt Arbeitsgruppen, in denen pädagogische Anliegen thematisiert und bearbeitet werden.
45 Lehrkräfte und Eltern arbeiten intensiv zusammen.
X



In allen gesetzlich vorgesehen Gremien arbeiten die Eltern aktiv mit. Die Informationswege sind geregelt und werden intensiv genutzt.
46 Lehrkräfte und Schülerinnen/Schüler arbeiten intensiv bei der Gestaltung des Schullebens zusammen. X




Schulische Veranstaltungen werden sowohl von Schülerinnen und Schülern als auch von Lehrkräften initiiert und von allen Beteiligten unterstützt. Es gibt eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Schülervertretung.
47 Die Schule arbeitet intensiv mit anderen Einrichtungen zusammen. X




Es gibt eine regelmäßige Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen (Kindertagesstätten, Wirtschaft, Sozialdiensten u. Beratungsstellen, Kirchen, Verbände, Vereine).
48 Die Zusammenarbeit zwischen Personalvertretung und Schulleiter/in ist förderlich für die Arbeit der Schule. X




Der Personalrat ist an allen wichtigen schulischen Angelegenheiten und Entscheidungsprozessen umfassend und rechtzeitig beteiligt.
49 Die Schule arbeitet intensiv mit Schulen anderer Schularten zusammen. X




Es gibt eine regelmäßige Zusammenarbeit mit anderen Schulen, insbesondere um Übergänge und integrative Maßnahmen abzustimmen.

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5. Erläuterungen zu allen Qualitätsbereichen

I Bildungsprozesse

Das Miteinander zwischen den Schülerinnen und Schülern und den Lehrkräften dieser Schule lässt eine Grundhaltung erkennen, die durch Respekt, Freundlichkeit und Aner­kennung gekennzeichnet ist. Sichtbare Klassenregeln in der Unterstufe zeigen, dass ent­sprechende Vereinbarungen zu Grunde liegen, die für alle Beteiligten einen verlässlichen Orientierungsrahmen bilden. Es herrscht ein entspanntes Unterrichtsklima, das ein kon­zentriertes und zielgerichtetes Arbeiten und Lernen ermöglicht.

Der Unterricht ist meist klar strukturiert, Themenbezug und Ablauf sind den Schülerinnen und Schülern bekannt. Ziele und Inhalte des Unterrichts sind in fachbezogener Hinsicht lehrplangerecht gesetzt, wobei sie sich vor allem in den unteren Jahrgängen noch schwerpunktmäßig an der zu erreichenden Sachkompetenz orientieren.

In höheren Klassen basieren etliche der beobachteten Unterrichtsphasen stärker auf ei­nem schülerorientierten Konzept: Das Arbeitsmaterial veranlasst zur Bewältigung komple­xerer Aufgabenstellungen in adäquaten Kooperationsformen; Möglichkeiten der Selbst­kontrolle sind in einigen Stunden ebenfalls gegeben, so dass die Schülerinnen und Schü­ler den Lernprozess selbstständig steuern können. Nach Aussage der Lehrkräfte und der Vertreter/innen der Schülerschaft eröffnen sich für Schülerinnen und Schüler – allerdings vorwiegend in Sekundarstufe II – zahlreiche Gelegenheiten, auch Unterrichtsinhalte mit­zubestimmen und geeignete Be- und Erarbeitungsformen zu wählen.

Die im Schulprogramm genannten „Fähigkeiten und Fertigkeiten“ in Verbindung mit dem „Wissenskanon oder festgelegten Inhalten“ sind noch nicht überall sichtbar. In den Fach­schaften wird jedoch seit einiger Zeit verstärkt daran gearbeitet, die In­halte/Themenbereiche des Lehrplans noch enger mit methodischer Kompetenz zu ver­knüpfen, so dass in der Annäherung an die Standards über die Konsensbildung hinsicht­lich der Grundsätze zur Unterrichtsgestaltung ein schulinternes Curriculum entstehen kann.

Ein Konzept zur Selbstorganisation gibt es in Form eines Schuljahresplaners für Sexta­ner/innen, der den neuen Schülern und Schülerinnen dabei hilft, sich in einem neuen System zu orientieren.

Aus den Schülerfragebögen geht hervor, dass die Kriterien zur Leistungswahrnehmung und -messung offenbar nicht ausreichend kommuniziert werden, um allen Schülerinnen und Schülern eine Selbsteinschätzung/Positionierung und gezielte Bestrebungen zur Op­timierung ihres Leistungsstandes zu ermöglichen.

Die Ergebnisse der Befragung weisen außerdem aus, dass nur knapp die Hälfte der Eltern sich über den Leistungsstand ihres Kindes regelmäßig informiert fühlt.

Die Förderung leistungsstarker Schülerinnen und Schüler gehört zu den wesentlichen Profilmerkmalen des Gymnasiums in Altenholz. Leistungsschwächere Schülerinnen und Schüler, die in Teilgebieten Defizite erkennen lassen, erfahren Förderung vor allem durch Hausaufgabenbetreuung am Nachmittag (Ganztagsangebot) und durch die Unterstützung älterer Schüler.

Innerhalb der beobachteten Unterrichtsphasen ist Binnendifferenzierung nach Leistungs­vermögen und/oder Lerntypus kaum wahrgenommen worden; mehrere Sinne anspre­chende Betätigungsfelder zu einem Lernthema werden höchstens vereinzelt eröffnet und gehören noch nicht zur Unterrichtskultur dieser Schule.

Drogen– und Gewaltprävention wird am Gymnasium Altenholz in unterschiedlichen For­men geleistet; die Fragebogenergebnisse geben positive Auskunft über den Erfolg dieser Maßnahmen.

Empfehlungen

Die Unterrichtsentwicklung sollte sich noch deutlicher auf individuelle Förderung durch offene Formen selbstständigen Arbeitens richten. Die grundsätzlich positive Lern- und Ar­beitsatmosphäre zwischen Schüler- und Lehrerschaft bildet dafür eine verlässliche Aus­gangsbasis.

Die im Schulprogramm enthaltenen Punkte im Hinblick auf methodische Kompetenz und selbst verantwortetes Lernen sollten konkretisiert und in Form von umsetzbaren Maßnah­men benannt werden.

Vorhandene innovative Impulse und Ideen aus den eigenen Reihen sollten dafür genauso genutzt werden wie Anregungen aus anderen Schulen und außerschulische Fortbildungs­angebote zu den Themen Methodenkompetenz und Binnendifferenzierung.

Den Schülerinnen und Schülern sollten vereinbarungsgemäß – verbunden mit Verbesse­rungsvorschlägen und Lerntipps - regelmäßige Rückmeldungen über die Qualität der er­brachten Unterrichtsbeiträge und den geleisteten Arbeitsprozess gegeben werden, um das Bewusstsein für die vorhandenen und noch anzustrebenden Kompetenzen zu erweitern.

Um mehr Transparenz im Hinblick auf die Information über Leistungsmessung und – be­urteilung zu erreichen, ist es empfehlenswert, mit der Elternschaft zunächst zu klären, worauf das Ergebnis der Befragung zurückzuführen ist (Erwartungshaltungen, Informati­onsfluss etc.), um dann gezielt reagieren zu können.


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II Schulische Effekte

Die Schülerinnen und Schüler verlassen - laut Übersicht zum Schuljahr 05/06 – die Schule mit einem Abschluss, der die erfolgreiche Arbeit des Gymnasiums Altenholz aus­weist.

Parallelarbeiten werden durchgeführt; in übersichtlicher Weise werden die Ergebnisse do­kumentiert. Eine Auswertung nach Fehlerschwerpunkten und die Überprüfung im Hinblick auf signifikante Leistungsunterschiede und deren mögliche Ursachen finden in den ent­sprechenden Fachschaften im Ansatz statt, werden allerdings nicht schriftlich festgehalten.

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über soziale Kompetenzen und Kooperationsbe­reitschaft. Die Fähigkeit zur konstruktiven Zusammenarbeit und gewaltfreie Konfliktlöse­strategien bilden eine solide und viel versprechende Grundlage für die Weiterentwicklung der Schule.

Das Schulleben ist durch das Engagement und die Tatkraft von Eltern, Lehrkräften und Schülern und Schülerinnen sehr vielfältig. Verschiedene Initiativen, besondere Veranstal­tungen, Aktivitäten, Projekte und Arbeitsgemeinschaften eröffnen ganz unterschiedliche Möglichkeiten, sich in die Schulgemeinschaft einzubringen. Anlässe für Begegnungen und kreative Formen der Zusammenarbeit werden so geschaffen. Dies ist einer der Gründe dafür, dass ein so großer Teil aller an Schule Beteiligten ein hohes Maß an Zufriedenheit mit der Schule bekundet.

Empfehlungen

Die Schule sollte vermehrt die Gestaltung des Lernprozesses in den Blick nehmen, um neben einem hohen Wissensstand noch gezielter die Eigenständigkeit und die Bereit­schaft zur Mitgestaltung auf Seiten ihrer Schülerinnen und Schüler zu fördern.


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III Lern- und Arbeitsbedingungen

Die Schule macht von außen einen sehr erfreulichen Eindruck, die Sanierung hat sich ausgezahlt. Auch die Renovierung der Sporthalle hat sich gelohnt; leider finden sich an den Außenwänden viele Schmierereien, die den sehr positiven Gesamteindruck stören.

Auch die Sanierung innerhalb des Gebäudes ist gelungen, die Schule ist damit für die Herausforderungen, die heute an eine Schule gestellt werden, bestens gerüstet. Erfreuli­cherweise wurden auch die Schülertoiletten saniert, Gänge und Toiletten zudem behin­dertengerecht gestaltet. Der freundliche Eindruck wird durch viele Vitrinen und ausge­stellte Bilder verstärkt.

Die Klassenräume sind mit neuem Mobiliar ausgestattet, in vielen Räumen finden sich Schränke und Regale zur Ablage. Die Beleuchtung ist überall energiesparend. Die Größe der Schule ermöglicht zurzeit noch die Ausweisung einer sehr großen Anzahl von Fach­räumen. So findet man in der Schule neben dem großzügigen Angebot an naturwissen­schaftlichen Räumen (3 x Bio, 3 x Physik, 2 x Chemie) auch noch drei Erdkunderäume, zwei Musikräume, zwei Kunsträume und zwei Computerräume. Alle Fachräume sind mit umfangreichen Sammlungszonen ausgestattet. Internetzugänge sind überall vorhanden und in den Computerräumen nach Absprache auch für die Schülerinnen und Schüler frei nutzbar. Prunkstücke sind jeweils ein Biologie- und Physikraum, in denen sämtliche An­schlüsse über eine Deckenkonstruktion und Hebearme heruntergelassen werden und so­mit durch bewegliche Tische auch Gruppenarbeit ermöglicht wird. Zudem verfügen alle Fachräume über Beamer. Zu dem hervorragenden Fachraumangebot gehört auch eine nach modernen Gesichtspunkten sanierte Sporthalle.

Das Forum der Schule ist modern gestaltet und wird als Begegnungsstätte genutzt. Durch die anliegende Bühne können hier auch Konzerte und Theateraufführungen stattfinden.

Der Oberstufenraum wird von den Schülerinnen und Schülern sorgsam gepflegt und gleichzeitig als SV-Raum genutzt. Weitere Arbeitsräume für die Schülerinnen und Schüler sind vorhanden. Diese sehr gute Ausstattung wird durch eine von Müttern, Vätern und Großmüttern betreute mo­dern gestaltete Cafeteria abgerundet. Sie ist gleichzeitig eine viel genutzte Begegnungs­stätte von Schülerinnen und Schülern mit Eltern und den Lehrerinnen und Lehrern.

Ein Elternsprechzimmer ist vorhanden, ebenfalls ein Sanitätsraum, der allerdings nicht über eine angemessene Einrichtung verfügt.

Auch das Lehrerzimmer verfügt über eine noch ausreichende Größe und ist sehr freund­lich eingerichtet. Arbeitsmöglichkeiten für die Lehrerschaft mit Computern sind in ausrei­chendem Maße vorhanden. Der gesamten Schulleitung steht eine großzügige Anzahl von Räumen zur Verfügung, so dass die Schule nach modernen Gesichtspunkten geleitet werden kann und Schülerinnen und Schüler sowie Eltern hier individuell beraten werden können.

Empfehlungen

Der Schulträger sollte dringend das Graffiti-Problem im Sporthallenbereich lösen, um nicht weiterem Vandalismus Vorschub zu leisten. Es sollte überlegt werden, ob eine Lö­sung zusammen mit Sprayer-Gruppen in Angriff genommen werden könnte.

Der Sanitätsraum muss dringend verändert werden, da er nicht modernen hygienischen Ansprüchen genügt. Ein Linoleumboden muss gelegt werden und zudem sollte über eine Möglichkeit der Wasserzufuhr nachgedacht werden.

Der Schulträger hat sehr große sinnvolle Investitionen für das Gymnasium getätigt und es modern ausgestattet. Erst diese Investitionen schaffen die Grundlage für optimale Lernsi­tuationen. Es bleibt zu hoffen, dass der Schulträger auch weiterhin in die Schule investiert und den sehr guten Standard damit erhält.


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IV Leitung der Schule

Alle an der Schule beteiligten Gruppen (Lehrkräfte, Schüler/innen, Eltern, Dienstleitungs­personal, Schulträger) stellen der Schulleitung, besonders der Person des Schulleiters, ein hervorragendes Zeugnis aus. Dabei differieren die Ergebnisse der Umfragen (alle Werte ca. 80% Zustimmung) in keiner Weise von den Eindrücken, die durch die persönlichen Gespräche aus Anlass des EVIT-Besuches gewonnen werden konnten.

Alle pädagogischen Konzepte (v. a. Schulprogramm, auch die Bauberatung während der Umbauarbeiten soll an dieser Stelle mit erwähnt werden), das Personalmanagement im weitesten Sinne des Wortes, die Formen der Kommunikation, Information und Kooperation an dieser Schule zeugen von der hohen Leitungskompetenz des Schulleiters und seiner Führungskräfte. Dabei wird allenthalben betont, dass trotz hoher Anforderungen an alle ein menschlich angenehmes Klima zwischen der Leitung und den anderen Gruppen herr­sche. Die Fürsorge des Schulleiters zeigt sich auch darin, dass er sich sehr viel Zeit für jeden Gesprächspartner nehme, wie anerkennend geäußert worden ist.

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V Qualitätsmanagement

Das Gymnasium Altenholz hat in seiner gesamten Schulentwicklung und im pädagogi­schen Qualitätsmanagement einen hohen Stand erreicht.

Ein umfangreiches und in sich geschlossenes Schulprogramm liegt vor, das vom Kolle­gium (86%) wie von den Eltern (70%) breite Zustimmung erfährt und somit als Grundlage für schulisches Handeln akzeptiert wird.

In der Lehrerausbildung engagiert sich die Schule in besonderer Weise. Sieben Referen­dare/innen absolvieren zurzeit ihren Vorbereitungsdienst auf der Grundlage eines Ausbil­dungskonzeptes, das sich die Schule gegeben hat.

Ein dichtes Netz an Kommunikationskanälen innerhalb der Schule bietet jedem die Mög­lichkeit, ständig umfassend informiert zu sein. Das beginnt bei Protokollen, geht über Nut­zungsvorschriften und Belegungspläne von Fachräumen bis hin zu Ordnern, die für unvor­hersehbare Vertretungsstunden Materialien anbieten.

Die Fachschaft ist generell die Institution, die für die Unterrichtsentwicklung, die Evaluation der Bildungs- und Erziehungsarbeit und damit letztendlich auch für die Schulentwicklung in großem Maße verantwortlich ist. Abgesehen davon, dass nicht alle Fachschaften die ge­setzlichen Vorgaben von zwei Sitzungen pro Schuljahr erfüllen (vgl. Protokolle), wurde in den Gesprächen deutlich, dass Unterrichtsentwicklung oder pädagogische Arbeitskonfe­renzen/Sitzungen mehr auf informellem Wege in den Pausen und Freistunden stattzufin­den scheinen. Die Schulentwicklung ist aber, wie die Schule ja selbst durch ihre Ergebnisse beweist, zu wichtig, als dass sie unter Ausschluss von Eltern und Schülern betrieben wird.

Fortbildungen werden von einer Reihe von Kolleginnen und Kollegen regelmäßig wahrge­nommen, ein strukturiertes Fortbildungsmanagement ist jedoch nicht ersichtlich.

Empfehlungen

Die Fachkonferenzen sollten als pädagogische Arbeitskonferenzen gestaltet werden. Sie müssen zweimal jährlich stattfinden. Ihre Ergebnisse sollten in den gesamten Schulent­wicklungsprozess einfließen. Günstig ist ein strukturiertes Fortbildungskonzept.

Parallelarbeiten (betrifft nur D, E, M) sollten als Mittel zur Förderung generell, aber vor al­lem lernschwacher Schülerinnen und Schüler genutzt werden (Fehleranalyse, Hilfspro­gramme entwickeln, ggf. Gespräche führen)

Bei der Fortschreibung des Schulprogramms sollte auch die Betreuung lernschwacher Schülerinnen und Schüler explizit berücksichtigt werden.

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VI Kooperation

Es zeichnet die Schule aus, dass es für alle Dinge des Schullebens feste Regelungen und vereinbarte Verwaltungsabläufe gibt. Diese werden von Arbeitsgruppen vorbereitet und sind in einer Vielzahl von Merkblättern festgehalten. Darüber hinaus werden Arbeitsgrup­pen zu allen wichtigen Planungsvorhaben der Schule eingerichtet, wie z.B. zur Einführung des Ganztagsbetriebes.

Sehr positiv - auch unter dem Aspekt des Informationsflusses - ist ein regelmäßiges Tref­fen der Fachschaftsvorsitzenden mit der erweiterten Schulleitung zu verzeichnen.

Die Kontakte und die Kooperation zwischen Eltern und Lehrkräften werden von allen Seiten gelobt. Insbesondere durch das hohe Engagement der Eltern in der Cafeteria ergeben sich viele Kontaktmöglichkeiten.

Die Schule kooperiert sehr umfassend mit schulischen und außerschulischen Partnern. Hier sind insbesondere die Grundschulen des Einzugsbereichs, die umliegenden Gymnasien (Netzwerk für die Referendarsausbildung), die Kirchengemeinde Altenholz, das Pflege­heim Altenholz-Stift (Sozialpraktikum), die Christian-Albrechts-Universität und die Kieler Gymnasien (Enrichment-Programm) zu nennen.

Es gibt zwar eine Vielzahl von Kontakten zwischen einzelnen Kolleginnen und Kollegen, die auch von den Lehrkräften als sehr produktiv eingeschätzt werden, der organisierte Austausch innerhalb des Kollegiums unter Einbeziehung der Eltern und Schülerinnen und Schüler verläuft jedoch nur in einigen Fachschaften im Rahmen der vom Schulgesetz festgelegten Vorschriften.

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6. Konsequenzen aus dem EVIT-Besuch

Das Gymnasium Altenholz befindet sich insgesamt auf einem sehr guten Weg der Schul­entwicklung. In den Fragebögen und auch an den beiden EVIT-Besuchstagen wurde deut­lich, dass die guten Voraussetzungen und die Ansätze der Schule für eine stärkere indivi­duelle Förderung deutlicher genutzt werden können. Das EVIT-Team empfiehlt der Schule daher, die stärkere Ausrichtung der Fachschaftsarbeit auf die Unterrichtsentwicklung ins Zentrum der weiteren Arbeit zu rücken. Dazu können insbesondere die unter 5.I. genann­ten Empfehlungen hilfreich sein.

Hinweise auf einzuhaltende Vorgaben:

Die gesetzlichen Vorgaben § 95 (4) SchulG (zwei Fachkonferenzen pro Schuljahr) sind ein­zuhalten.
Hinweise zum weiteren Verfahren:

  • Diskussion des EVIT-Abschlussberichts und Erarbeitung von Vorschlägen zur Weiter­entwicklung in den Gremien der Schule, Rückmeldung zum EVIT-Verfahren in spätestens drei Monaten
  • Schulleiter/Schulaufsicht: Zielvereinbarung zur Weiterentwicklung der Schule
  • Nach einem Jahr Bericht der Schule über den Stand der Umsetzung der Zielvereinbarungen
  • Nach zwei Jahren Besuch der Schulaufsicht zur Evaluation des Weiterentwicklungs­prozesses an der Schule

Für das EVIT-Team:

Kiel, d. 15.12.2006 Dr. Kai Niemann

Externe Evaluation im Team - EVIT-Abschlussbericht

Letzte Änderung: 26. Dezember 2008